Im Laufe meines Aufenthaltes in San Diego, einer der schönsten Städte der Welt, hatte ich die Gelegenheit, an einem Wochenend-Trip ins sagenhafte Las Vegas teilzunehmen. Natürlich habe ich nicht lange überlegt und ehe ich mich versah, saß ich schon im Bus eines Reiseunternehmens, das mich und 49 andere internationale Studenten in die glitzernde Wüstenstadt brachte.


On the Road

Bereits die fünfstündige Fahrt war ein Highlight für sich. Über die Interstate 15 fuhren wir durch die kalifornischen Wüstenlandschaften und entlang der Grenze der beeindruckenden Mojave Wüste. Dort war ich nicht nur überwältigt von der Schönheit der Wüste, sondern realisierte, wie weit das Land war. Ich begriff, dass ich „on the road“ war und ich genoss den Roadtrip, diese typisch amerikanische Erfahrung, mit jeder Sekunde.

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Wie eine Fata Morgana in der Wüste

Nach Stunden, die wir durch bloße Landschaften fuhren und gelegentlich an gigantischen Rastplätzen vorbeikamen, zeichnete sich am Horizont aus dem Nichts eine Skyline wie eine Fata Morgana ab. Und plötzlich waren wir in der der Stadt der Hotels, Casinos und des Entertainments.

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Ich wohnte im Luxor, dem ägyptisch anmutenden Hotel mit Ausmaßen, die ich zvor noch nie gesehen hatte. Durch riesige luxuriöse Eingangshallen und einen Innenbereich mit zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten versuchten wir zuerst unser Zimmer und wenig später den Ausgang zu finden. Da das Luxor allerdings mit den beiden Hotels Mandalay Bay und Excalibur verbunden ist, brauchten wir knappe 20 Minuten, um einen Weg an die frische Luft zu finden.

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Auf dem Vegas Strip

Dort traf uns dann trotz abendlicher Stunden die Hitze der Wüste, die uns aber nicht davon abhielt, auf dem berühmten Las Vegas Strip zu spazieren zu gehen und uns von den Lichtern und Hotelpalästen beeindrucken zu lassen. Ein besonderes Highlight waren auf jeden Fall die Fontänen vor dem Bellagio. Natürlich gingen viele Studenten auch in die weltberühmten Clubs (Marquee, Drais, …) und trafen dort unter anderem auf Rapper Wiz Khalifa, aber für die „under 21 year-olds“ war das leider nicht möglich. Trotzdem sammelte ich unzählige Eindrücke.

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Tagsüber ist es in Vegas nur schwer erträglich. Am späten Vormittag machten wir uns deshalb auf in das Las Vegas North Premium Outlet. Das Outlet war  weitläufig und bot unzählige Shops, in denen viele Schnäppchen zu finden waren. Nach 3 Stunden dort hatte ich aber sehr viel mehr Geld ausgegeben, als ich eigentlich beabsichtigt hatte.

 

Fremont Street

Am Abend machten wir uns dann auf zum Fremont Street Experience. Fremont Street war einmal Downtown Las Vegas, bevor die Stadt den berühmten Strip hatte. Es war der Ort, an dem die früheren Gangster lebten, aber nun ist es eine reine Touristenmeile. Das Highlight ist das lange Dach mit seinen Lightshows, es gibtjedoh an jeder Ecke etwas zu entdecken: Casinos, Touristenshops, Bars, Konzerte, Straßenkünstler, Kuriositäten.

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Nach einem obligatorischen Foto vor dem Vegas Sign ging es dann am nächsten Tag wieder zurück „on the road“.  Aber so richtig begreifen, wo ich gewesen war, konnte ich da noch nicht. Las Vegas wirkt so unwirklich, wie ein glitzernder Traum. Es scheint, als würde die Stadt mit ihren Casinos und dem Glamour den Menschen einen Ort bieten, an dem alles erlaubt ist. Ein Ort, an dem sie sein können, wer sie wollen, wenn auch nur für eine Nacht.

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