Die Vereinigten Staaten von Amerika gelten als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten … und als ein Land der Widersprüche. Es ranken sich viele Mythen und Legenden um die USA und während einige von ihnen unserer Meinung nach wahr sind, sind andere weit von der Realität entfernt. Da wir beide für einige Zeit in den USA waren und uns in das Land verliebt haben, haben Laura von Yellowtravelbird und ich uns dazu entschieden, einen gemeinsamen Post zu diesem Thema zu verfassen.

Du liest nun den ersten Teil unserer Zusammenarbeit: Erwartungen, die sich erfüllen! Der zweite Teil wird bald auf Yellowtravelbird  veröffentlicht. Auf Lauras Blog erfährst du dann alles über Erwartungen, die in der Realität nicht ganz so sind, wie man sie sich vielleicht vorstellt.


by Travellana

1. Amerikaner sind total freundlich und heißen dich mit einem Lächeln willkommen.

Und wahrscheinlich ist das das erste, das ich in den USA gelernt habe. Besonders wenn du – wie ich – aus Deutschland kommst, wird dich die offene Freundlichkeit der Amerikaner vielleicht sogar schockieren. Wahrscheinlich bist du sogar etwas durcheinander und weißt nicht immer, wie du mit dem allgegenwärtigen Lächeln umgehen sollst. Aber keine Sorge! An die Freundlicheit gewöhnt man sich schnell und du wirst andere mit genau dem gleichen Lächel begrüßen. Außerdem sind Amerikaner nicht so zurückhaltend wie es andere Nationalitäten. Egal ob du mit Freunden zusammen bist oder einfach nur beim Einkaufen im Supermarkt: Besser gewöhnst du dich daran, “sweetheart“ oder “darling“ genannt zu werden. In den USA bleibt ein Fremder nicht lange fremd.

2. In den USA gibt es nichts, dass du nicht irgendwo finden könntest.

Die USA sind bekannt für ihre Vielfalt an fast allem. Und ob du es gaubst oder nicht, diese Vielfalt ist nicht nur eine wilde Fantasie von Personen, die noch nie in den USA waren. Sie gibt es wirklich! Während meiner Zeit in den USA habe ich eine ganze Menge an außergewöhnlichen Dingen gesehen, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie existieren. Vom berühmten neon-orangefarbenen Sprühkäse bis zu Fozen Yoghurt mit Bacontopping – Es gibt vermutlich nichts, das du nicht irgendwo finden könntest. Eine meiner Freunde aus den USA hat sogar einmal Fleisch mit Ananasgeschmack im Supermarkt gesehen. Das ist schon ziemlich außergewöhnlich, oder?

 

3. Der Arbeitsalltag in den USA ist entspannter und überhaupt nicht so steif und gezwungen.

Als Praktikantin bei einem kalifornischen Reiseunternehmen war ich von der entspannten und offenen Arbeitsatmosphäre überrascht. Obwohl es natürlich Ziele gibt, die erreicht werden und Aufgaben, die erfüllt werden müssen, wird der Spaß bei der Arbeit großgeschrieben. Das beginnt schon damit, dass man Kollegen mit ihrem Vornamen anspricht und auch der Chef stellt sich meistens mit seinem Vornamen vor. Im Allgemeinen sind Hierachien flach, was ein kollegiales und respektvolles Umfeld schafft.


by Yellowtravelbird

Ich bin Laura von www.Yellowtravelbird.com und habe zwei Jahre in Chicago gelebt. Ich erinnere mich noch an die Zeit bevor ich als Au Pair in die USA gegangen bin. ich hatte so viele Erwartungen und gerade weil ich noh nie vorher dort war, ging es drunter und drüber in meiner Phantasie.

 

1.

Eine Sache war die Größe. Ich wusste, dass alles etwas gräßer als in Deutschland war. Das Land selbst aber auch die Häuser, Autos, Einkaufszentren, Städte und einfach alles. In den Vereinigten Staaten leben 323 Millionen Menschen, das sind vier Mal so viele wie in meinem Heimatland. Als ich in New York für die Einführungswoche ankam, war ich überwältigt von den Dimensionen. Die Gebäude, die Lichter am Times Square, die Energie, die Menschen und alles zwischen drin was absolut faszinierend. Nach zwei Jahren in Chicago schaue ich immer noch verblüfft nach oben zu den ganzen Wolkenkratzern.

2.

Noch eine Erwartung, die ich hatte, war das extrem hohe Markenbewusstsein. ich interessierte mich nicht sonderlich für High-End Marken wir Michael Kors, Tiffany’s oder Kate Spade vor meiner Zeit in den USA und nach meiner Rückkehr was ich auch in keiner Eile sie zu besitzen. Aber ich wusste, dass dort alles billiger was als in Europa und sich deshalb viele Leute dort einkleiden, während sie Urlaub machen. Und auch ich war während meiner Zeit etwas abhängig. Ich ertappte mich bei der ständigen Schnäppchenjagd auf bekannte Marken. Jeder dort trägt Marke und die klassische Michael Kors Handtasche ist ein beliebtes Weihnachtsgeschenk von Gastfamilien für ihre Au Pairs. Bevor ich zurück nach Deutschland flog,schenkte meine Familie mir eine Halskette von Tiffany’s und sagten, ich könne ja nicht nach Hause ohne etwas von Tiffany’s zu besitzen.

3.

Von Filmen und Serien wusste ich, dass in den USA ein starker Patriotismus herrscht. In den Stadtzentren kann man kaum 50 Meter gehen ohne dass man eine amerikanische Flagge sieht und besonders in den Vororten hat die Mehrzahl der Menschen eine Flagge vor dem Haus hängen. Die Bürger sind stolz Amerikaner zu sein, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das jetzt, wo Trump Präsident ist, immer noch so extrem ist. Traditionen und Feste wie Thanksgiving, Memorial Day, Tag der Unabhängigkeit oder Weihnachten spielen eine große Rolle in den USA. Es war für mich immer schön zu sehen, wie treu ergiebig die Amis ihrem Land sind!

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Was denkst du über diese Erwartungen? Oder vielleicht hast du ja Ähnliches erlebt? Wir freuen uns darauf, deine Meinung in den Kommentaren zu hören! 🙂


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