San Diego: Das sollte 2015 für zwei Monate meine neue Heimat auf Zeit sein. Bevor ich mich auf den Weg machte, wusste ich nicht allzu viel über die Metropole, die oftmals unterschätzt wird und der noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Aber nach acht Wochen in der sommerlichen Stadt weiß ich neben vielen Fakten vor allem eins: das sonnige San Diego ist wunderschön!


Downtown San Diego

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San Diegos Downtown besteht vor allem aus dem sogenannten Gaslamp Quarter, einem Ausgehviertel, das bei Tag und Nacht das pulsierende Herz der Stadt bildet. In unzähligen Bars, Pubs und Restaurants, aber auch Theatern und Clubs treffen sich die San Diegians zum Spaß haben. Ich hatte das Glück, im J Street Inn zu wohnen, einer Residenz direkt am Rande des Gaslamp Quarters gelegen, sodass ich alles problemlos zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr (dem SDMTS) erreichen konnte. Trotz der Größe und einer Einwohnerzahl über 3 Millionen schafft es die Stadt wie eine kleine Stadt und nicht wie eine Metropole zu wirken, was sie noch herzlicher macht.

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Old Town

Aber San Diego bietet nicht nur eine lebhafte Kneipen- und Restaurantszene, sondern beherbergt auch eine ganze Menge Kultur. So ist der Old Town San Diego State Historic Park ein beliebtes Touristenziel, das einen guten Einblick in vergangene Tage gibt. Der Besucher taucht ein in den wilden Westen und trifft an jeder Ecke auf die mexikanischen Wurzeln der ehemaligen Siedlung, die 1769 von den Spaniern gegründet wurde. Neben den typischen Souveniers kann man auch verschiedenste mexikanische Kunst- und Handarbeiten erwerben. Ein weiteres Highlight ist das Whaley House, welches als das „Most Haunted House in the USA“ gilt und Passanten selbst tagsüber bei sommerlichen Temperaturen einen kalten Schauer über den Rücken jagt.

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Balboa Park

Wer Interesse an der bunten Kultur der Stadt hat, aber auf die vielen Touristen verzichten möchte, wird im Balboa Park sein Glück finden. Der Park bietet eine Reihe von Museen (z.B. das San Diego Museum of Art oder das Natural History Museum) und anderen faszinierenden Attraktionen, wie dem malerischen Spanish Art Village, dem Botanical Building oder dem Palm Canyon Trail, der das Gefühl von Wildnis in seinen Besuchern weckt. Aufgrund seiner Weitläufigkeit findet man immer einen ruhigen Platz und so wird der Park zu einer wahren Oase für seine Besucher, von denen viele Einheimische sind. An den Balboa Park angrenzend liegt zudem der berühmte San Diego Zoo mit seinen Pandas als eine der Hauptattraktionen.

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Seaport Village

Natürlich besticht San Diego vor allem auch durch sein maritimes Flair und seine Strände, die als die schönsten in ganz Kalifornien gelten. Wer sich nur kurz in der Stadt aufhält und so nicht zu den Stränden kommt, der sollte dem Seaport Village, dem touristischen Hafenviertel einen Besuch abstatten. Dieses ist trotz der sehr touristischen Atmosphäre doch ein schöner Ort zum Bummeln, Essen, Entspannen oder um den Sonnenuntergang zu beobachten. Das machte ihn zu einem meiner Liebingsorte.

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Wunderschöne Strände

Wer aber etwas mehr Zeit hat, darf sich die verschiedenen Strände San Diegos auf keinen Fall entgehen lassen. Sie zu sehen und die Unterschiede zwischen ihnen festzustellen ist ein absolutes Muss, denn San Diegos Strände sind nicht bloß Strände. Jeder einzelne hat ein individuelles Flair und zieht somit unterschiedliche Zielgruppen an. Die populärsten Strände sind ohne Zweifel der sehr kommerzielle Mission Beach mit seiner Achterbahn und typisch kalifornischem Charme, aber auch Pacific Beach, der das Zuhause der hippen Surferszene und besonders beliebt unter den Jugendlichen ist. Coronado Beach auf der gleichnamigen Insel ist der exklusivste Strand. Hier kann man in unmittelbarer Nähe zum berühmten Hotel del Coronado die Sonne genießen.Ocean Beach ist bietet ein eher alternatives Publikum und ist bei weitem nicht so kommerziell wie die anderen Strände. Hier kann man aber auch wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten, auf dem Pier spazieren gehen und eine kleine Klippenwanderung machen.

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Der Ozean

Ohne Frage verlieben sich nicht nur Sonnanbeter und Sonnenanbeterinnen in die einzigartigen Strände San Diegos. Und wirklich jeder sollte zumindest einmal in den Wellen des Pazifiks baden gehen. Das Gefühl, von dem klaren Wasser des Pazifiks umgeben und somit Teil von ihm zu sein ist einfach atemberaubend. Ich war kaum mehr aus dem Wasser zu bekommen. Eine andere tolle Aktivtät, um den Pazifik hautnah zu erleben, ist eine der Whale Wathing Tours von San Diego Whale Watch. Ich habe leider keinen Wal zu Gesicht bekommen, wurde aber dafür mit geschätzten 600 Delfinen und einem Mondfisch belohnt.

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San Diego ist wunderschön und ich bin froh, dass ich diese Schönheit für zwei Monate lang bewundern konnte. Die Menschen, die ich traf, waren so besonders und strahlten all das aus, wofür San Diego steht: Sommer, Sonne, Strand und Leichtigkeit. Mein Summer Paradise, das in so einer kurzen Zeit zu meinem zweiten Zuhause wurde.
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Danke vor allem an Yuko, Haruka & Sibel, aber natürlich auch an all die anderen, die diese tolle Zeit noch schöner für mich gemacht haben!


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